Motorräder retten in Sambia Menschenleben

- Kinder in Afrika (Foto: Touratech)
CCF Kinderhilfswerk arbeitet in mehr als 30 Ländern dieser Welt, um Not leidenden Kindern und Familien zu helfen. Eines dieser Länder ist Sambia. Doch hier haben wir ein großes Problem: die Erreichbarkeit von Familien in weit abgelegenen ländlichen Gegenden.
Oft können wir diese Familien mit dem Auto nicht erreichen, die wenigen geteerten Straßen sind schlecht, wenn es überhaupt welche gibt, sind sie übersät mit riesigen Schlaglöchern. Schotterstraßen führen in den Busch, oft sind es nur ganz schmale Wege, die in die ganz entlegenen Dörfer führen. Der weiche Sand in der Trockenzeit setzt sich in jede Ritze und in der Regenzeit verwandeln sich diese Wege in wahre Schlammlöcher. Dann gibt es oft keine Möglichkeit mehr diese Familien zu erreichen.
Hier sind kleine Motorräder das ideale Transportmittel, klein, leicht und wendig.
Für unser Gesundheitsprojekt in Sambia in der Provinz Chibombo benötigen wir sechs Motorräder, am liebsten kleine 125er Enduros, um die Menschen zu erreichen. Der Distrikt ist ca. 50 Km von der Provinzhauptstadt Kabwe und ca. 90 Km von der Hauptstadt Lusaka entfernt. In diesem Distrikt leben pro qkm nur 17,7 Menschen. Nur rund 145 km sind geteerte Straßen, der Rest von rd. 325 km ist entweder Schotterpiste oder einfach nur ein kleiner Weg mitten durch den Busch.
Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit vor Ort ist die Aufklärung von Kindern und Jugendlichen über die Gefahren von AIDS, die Betreuung von Schwangeren und Neugeborenen, Impfkampagnen gegen Kinderkrankheiten, die Aufklärung über die Gefahren von verseuchtem Wasser, aber auch die Fahrten zu Wasserstellen, um die Pumpen zu kontrollieren. Ohne ein geeignetes Motorrad wären diese Aufgaben nur schwer bis gar nicht zu bewältigen.
Helfen Sie uns bei dieser Arbeit und unterstützen Sie uns mit einer Spende, um Motorräder für unser Projekt in Sambia zu finanzieren, egal ob 30, 40 oder 60 Euro – jede Spende hilft!
Warum wir keine Sachspenden entgegen nehmen? Weil es mit sehr großen Kosten und Mühen behaftet ist, Motorräder nach Afrika an Ort und Stelle zu bekommen.




